Gewichtspsychologie
Wenn dein Körper festhält, was deine Seele nicht loslässt.
Übergewicht hat psychische und seelische Auslöser und Folgen.
Du schläfst schlecht …
Du ziehst dich zurück …
Du funktionierst, aber innerlich bist du am Limit ...
Und alle reden nur über dein Gewicht.
Verstehen statt Verzicht.
Heilpraktikerin für Psychotherapie
Psychologische Begleitung bei deiner Entwicklung.
Du bist hier
Du bist hier, weil irgendetwas nicht mehr stimmt. Nicht erst seit gestern. Die Fragen kreisen ständig in deinem Kopf, die Kraft schwindet von Tag zu Tag und der Rückzug ist längst zur Gewohnheit geworden.
- Warum bin ich ständig erschöpft, obwohl ich nichts Besonderes mache?
- Warum fühlt sich mein Körper wie ein Gegner an?
- Warum schäme ich mich, obwohl ich alles „richtig" mache?
- Warum ziehe ich mich immer weiter zurück?
- Warum kann ich das nicht einfach loslassen?
Diese Fragen haben nichts mit Disziplin zu tun. Sie haben mit dem zu tun, was du erlebt hast, was du brauchst und wer du bist.
Um Klarheit zu gewinnen, brauchst du keinen neuen Plan, sondern einen ersten Schritt. Zwanzig Minuten, die dir gehören.
Ich nehme dich ernst mit allem, was du mitbringst.
Was dich wirklich belastet
Übergewicht kommt selten allein.
Übergewicht hat psychische Ursachen und Begleiter. Das hier sind die häufigsten.
Schlafprobleme
Abends im Bett bist du so müde, dass sich dein Körper kaum noch bewegen kann, und trotzdem macht dein Kopf einfach weiter. Er sortiert den Tag, rechnet, plant, wiederholt Gespräche, die längst vorbei sind, und du liegst da und schaust auf die Uhr und rechnest aus, wie viele Stunden du noch hättest, wenn du jetzt sofort einschlafen würdest. Morgens wachst du auf und fühlst dich so, als hättest du die ganze Nacht durchgearbeitet, und du weißt gar nicht mehr, wann du dich das letzte Mal wirklich ausgeruht gefühlt hast. Du funktionierst durch den Tag, du hältst dich aufrecht, du machst weiter, und am Abend beginnt das Ganze von vorn.
Scham & Schuldgefühle
In dir sitzt etwas, das sich anfühlt wie ein ständiger Vorwurf, ein Gefühl, das dir sagt, du bist schuld an deinem Gewicht, an deinem Essverhalten, an deiner ganzen Situation. Du weißt eigentlich, dass das nicht fair ist, und trotzdem kommt dieses Wissen nie da an, wo es zählt … nicht in deinem Bauch, nicht in deiner Brust, nicht in dem Moment, in dem du dich im Spiegel siehst oder eine Mahlzeit beendest. Die Scham ist leise, sie wird nicht lauter, sie wird nicht leiser, sie ist einfach immer da, sie frisst an dir, jeden einzelnen Tag, und du trägst sie allein, weil du glaubst, niemand dürfte das sehen.
Beschwerden ohne Befund
Irgendetwas in deinem Körper stimmt nicht, jeden Tag, vielleicht ist es der Kopf, der Magen, der Rücken, dieses diffuse Gefühl, dass da etwas ist, das nicht hingehört. Du gehst zum Arzt, du lässt dich untersuchen, und die Befunde kommen immer unauffällig zurück, alles in Ordnung, sagen sie, und du stehst da und weißt nicht, ob du erleichtert sein sollst oder verzweifelt, denn die Beschwerden sind ja trotzdem da. Irgendwann fängst du an, dir selbst nicht mehr zu glauben, du gewöhnst dich daran, mit einem Körper zu leben, der dir Signale sendet, die niemand lesen kann, und du wirst nicht gehört.
Rückzug & Isolation
Verabredungen sagst du immer öfter ab, nicht weil du allein sein willst, sondern weil dich der Gedanke, unter Menschen zu sein, mehr Kraft kostet als du gerade hast. Du erfindest Ausreden, du antwortest später oder gar nicht, du ziehst dich zurück, Stück für Stück, und merkst es selbst erst, wenn die Stille um dich herum lauter wird als alles andere. Die Welt draußen fühlt sich an wie ein Ort, an dem du nicht mehr hingehörst, und das Schlimmste daran ist, dass du dich selbst vermisst, die Version von dir, die noch rausgegangen ist, die gelacht hat, die sich getraut hat, und du weißt nicht, wie du sie zurückholst.
Stimmungsschwankungen
Eben war noch alles in Ordnung, und dann kippt etwas in dir, ohne Vorwarnung, ohne erkennbaren Grund. Ein falscher Blick, ein Satz, ein Gedanke … und du spürst, wie etwas in dir hochschießt, das du nicht kontrollieren kannst, das dich überrollt, bevor du überhaupt verstehst, was passiert. Du reagierst auf Kleinigkeiten so heftig, dass du dich danach selbst nicht mehr erkennst, und dieses Gefühl, dich selbst nicht zu verstehen, wiegt manchmal schwerer als der Ausbruch selbst. Da drin ist etwas, das sich nicht mehr klein machen lässt, das schon lange darauf wartet, gesehen zu werden, und das sich seinen Weg nach außen sucht, ob du das willst oder nicht.
Kontrollbedürfnis
Alles zusammenhalten, für alle, immer … du planst und organisierst und denkst mit und denkst vor und checkst dreimal nach, ob alles stimmt, nicht weil du das so gerne machst, sondern weil sich alles andere unsicher anfühlt. Kontrolle ist das Einzige, das dich noch trägt, wenn in dir drin alles wackelt, und trotzdem stellt sich das Gefühl, dass es reicht, dass alles stimmt, dass du genug getan hast, einfach nie ein. Du kontrollierst nicht dein Leben, die Kontrolle kontrolliert dich, und sie kostet dich mehr Kraft, als irgendjemand um dich herum ahnt.
Selbstwert & Körperbild
Tausendmal hast du gehört und gelesen und dir selbst gesagt, dass du mehr bist als eine Zahl auf der Waage, und trotzdem liegt zwischen dem Wissen und dem Fühlen ein Abstand, den kein Ratgeber der Welt schließen kann. Du meidest Spiegel oder du starrst hinein und sezierst jeden Zentimeter, du ziehst dich an und ziehst dich wieder um, du vergleichst dich … auf der Straße, im Feed, im Wartezimmer. Und tief in dir sitzt ein Satz, den du nie laut sagen würdest, der dein ganzes Leben formt, der in jeder Entscheidung mitschwingt: So wie ich bin, reicht es nicht.
Erschöpfung & Burnout
Die Müdigkeit ist schon da, bevor der Wecker klingelt, sie sitzt in deinen Knochen, hinter deinen Augen, in deiner Brust. Du schaffst deinen Tag, du stehst auf, du funktionierst, du lieferst ab, und es kostet dich alles, was du hast, und du hast keine Energie mehr für die Dinge, die dir eigentlich wichtig sind, für dich selbst, für Freude, für irgendwas, das sich nach Leben anfühlt. Am Ende des Tages bleibt nichts übrig, kein Raum, kein Atem, nur eine Hülle, die morgen wieder funktionieren muss, und du fragst dich leise, ob das wirklich alles ist.
Ablauf
So läuft es dann ab …
01
Erstgespräch
Du buchst das Erstgespräch. Das ist kostenlos.
Wir lernen uns kennen. Danach entscheidest du, wie es weitergeht.
02
Individuelle Begleitung
- Online im Live-Gespräch per Video-Call
- In deinem Tempo
- Wir arbeiten an deinen Mustern, an dem, was dich im Alltag aus dem Gleichgewicht bringt, und an der Beziehung zu dir selbst
03
Woran wir arbeiten
- Wie du auf Stress reagierst
- Wie du Entscheidungen triffst
- Wie du mit dir selbst sprichst, wenn es schwer wird
- Wie du deine eigenen Bedürfnisse wahrnimmst und dazu stehst
- Wie du dich abgrenzt, ohne dich zu erklären
- Dein Verhältnis zu dir selbst: Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstliebe
Wenn dein Körper festhält, was du nicht loslassen kannst
Du hast alles versucht. Du hast dich an Regeln gehalten, dich zusammengerissen und dir Mühe gegeben, und trotzdem kam alles zurück. Das liegt nicht daran, dass du etwas falsch machst. Dein Körper reagiert auf etwas, das tiefer sitzt als jede Diät, und da schauen wir zusammen hin.
Wenn der Druck zu groß wird und dein Körper abschaltet
Irgendwann reicht ein falscher Blick, ein blöder Kommentar, und du funktionierst nur noch. Der Körper macht dicht, der Kopf schaltet ab. Zusammen finden wir heraus, was dein Nervensystem wirklich braucht, wenn alles zu viel wird. Damit du nicht immer dieselben Muster wiederholst, die dir schon längst nicht mehr helfen.
Wenn die Urteile anderer zu deinen eigenen geworden sind
Du hast dir so viele Urteile angehört, dass du sie irgendwann selbst geglaubt hast. Über deinen Körper. Über deinen Wert. Wir trennen das, was andere über dich gesagt haben, von dem, was wirklich stimmt. Und das verändert mehr als jede Diät.
Wenn die Verbindung zu deinem Körper abgerissen ist
Wenn du jahrelang gegen deinen Körper gearbeitet hast, ist die Verbindung irgendwann abgerissen. Du spürst nicht mehr, was er dir sagen will. Ich helfe dir, diese Verbindung Stück für Stück zurückzubauen. Nicht über den Kopf, sondern über das, was du wirklich wahrnimmst.
Wenn die Stimme in deinem Kopf nie zufrieden ist
Ganz oder gar nicht. Entweder perfekt oder gescheitert. Dieses Muster kennst du wahrscheinlich gut. Wir schauen uns an, woher dieser innere Kritiker kommt, und du lernst, ihm nicht mehr jedes Wort zu glauben.
Was die Forschung dazu sagt
Viele Frauen, die zu mir kommen, haben jahrelang nach der richtigen Diät gesucht. Sie haben Kalorien gezählt, sich bewegt, sich zusammengerissen. Trotzdem hat sich nichts dauerhaft verändert, weil die psychischen Ursachen von Übergewicht nie angeschaut wurden.
Wenn du über Monate oder Jahre unter Druck stehst, verändert sich die sogenannte Stressachse in deinem Gehirn. Die Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, kurz HPA-Achse, gerät aus dem Gleichgewicht. Dein Körper produziert dauerhaft zu viel Cortisol. Eine systematische Übersichtsarbeit hat genau diesen Zusammenhang untersucht und festgestellt, dass bei Menschen mit Übergewicht die HPA-Achse messbar anders arbeitet als bei Normalgewichtigen (Tenk et al., 2018, Psychoneuroendocrinology).
Cortisol signalisiert deinem Körper: Gefahr. Speichere Energie. Besonders als Bauchfett, weil von dort aus die Energie am schnellsten mobilisiert werden kann. Lengton und Kollegen haben 2025 in einer umfassenden Überblicksarbeit gezeigt, dass chronischer Stress über genau diesen Mechanismus zu Fettansammlungen führt, die sich durch keine Diät der Welt dauerhaft reduzieren lassen, solange das Nervensystem im Alarmzustand bleibt (Lengton et al., 2025, Clinical Obesity).
Gleichzeitig verändern sich Schlaf, Stimmung und das Verhältnis zum eigenen Körper. Das passiert nicht, weil du etwas falsch machst, sondern weil dein Nervensystem auf etwas reagiert, das tiefer liegt als jede Ernährungsumstellung. In meiner Begleitung arbeiten wir deshalb nicht an Ernährungsplänen. Wir arbeiten daran, dass dein Nervensystem lernt, dass die Gefahr vorbei ist.
Mehr dazu: Was dein Nervensystem mit deinem Gewicht zu tun hat
Über mich
Ich weiß, wie sich das anfühlt, und zwar nicht aus Büchern.
Ich kenne den Griff zur Klospülung, bevor jemand was merkt.
Die erste Diät mit 14 war nicht mal meine Idee. Danach kamen hundert weitere. Aber das Problem lag nie beim Essen. Mein Nervensystem stand seit der Kindheit unter Dauerstrom. Mein Körper hat kompensiert, so gut er konnte. Und ich habe jahrelang gegen ihn gekämpft, statt zuzuhören.
2014 hat er aufgehört zu funktionieren. Es hat Jahre gedauert, bis ich verstanden habe, was dahinter steckt. Dieser Weg ist der Grund, warum ich diese Arbeit heute mache.
Ich bin Radostina Niestroj. Heilpraktikerin für Psychotherapie und Psychologiestudentin. Ich begleite Frauen, die spüren, dass unter ihrem Gewicht etwas liegt, das noch keiner mit ihnen angeschaut hat, und die gleichzeitig mit Erschöpfung, Schlafproblemen, Ängsten oder Scham kämpfen, die ihr ganzes Leben bestimmen.
Ich arbeite mit dir als Coach. Wenn sich dabei zeigt, dass du mehr brauchst als Begleitung, kann daraus Therapie werden.

- Heilpraktikerin für Psychotherapie
- Zertifiziert in Integrativer Psychotherapie
- Studium der Psychologie
- Fachberaterin für holistische Gesundheit (AKN)®
Den Weg gehst du selbst. Aber du musst ihn nicht alleine gehen.
Echte Veränderung ist ein Prozess
Manche Veränderungen zeigen sich nach vier Sitzungen. Manche brauchen ein Jahr. Das hängt davon ab, wie tief die Muster sitzen und wie lange du sie schon kennst.
Preise
Psychologische Begleitung ist eine Investition in dich. Hier siehst du, was möglich ist.
Einzelsitzung 50 Minuten · 120 € pro Sitzung
Du buchst flexibel und bestimmst den Rhythmus selbst.
Begleit-Pakete · ab 95 € pro Sitzung
Du hast einen festen Platz bei mir und zahlst weniger pro Sitzung.
Bücher, Hörbücher und Programme · ab 17 €
Vielleicht ist ein Buch dein erster Schritt, vielleicht eine Meditation am Abend vor dem Einschlafen. Unter meinem Autorinnennamen Zara Solea findest du Begleitung für zu Hause. Schau dich dort in Ruhe um und nimm dir das, was dich gerade anspricht.
Häufige Fragen
Was viele Frauen mich zuerst fragen
Fragen zum Ablauf, zu den Paketen und zur Bezahlung beantworte ich ausführlich auf der FAQ-Seite.
Warum nehme ich nicht ab, obwohl ich nicht viel esse?
Das ist die Frage, mit der fast jede Frau bei mir ankommt. Sie hat ihr Essen im Griff, sie kennt jede Tabelle, und trotzdem bewegt sich nichts. Dein Körper reagiert nicht auf Rechnungen. Er reagiert auf Sicherheit. Wenn dein Nervensystem seit Jahren im Alarmzustand läuft, dann hält dein Körper fest, weil Festhalten für ihn die vernünftigere Entscheidung ist. Das ist keine Willensschwäche und auch kein kaputter Stoffwechsel. Das ist ein Schutzprogramm, das noch läuft, obwohl die Gefahr längst vorbei ist.
Woran merke ich, dass mein Gewicht mit meiner Psyche zu tun hat?
An kleinen Dingen, die du wahrscheinlich längst kennst und bisher anders erklärt hast. Du isst anders, wenn du allein bist, als wenn jemand zusieht. Du nimmst zu, sobald es beruflich eng wird, und dieser Zusammenhang war dir immer klar, du hast ihn nur nie ernst genommen. Du hast in einer bestimmten Lebensphase zugenommen und du weißt genau, welche das war. Oder du hast schon dreimal abgenommen und jedes Mal zurückgeholt, sobald es dir wieder schlechter ging. Der Körper folgt selten dem Zufall. Er folgt einer Geschichte.
Kann Psychotherapie beim Abnehmen helfen?
Ich verspreche dir kein einziges Kilo. Das darf ich nicht, und ich will es auch nicht. Was ich beschreiben kann, ist, woran wir arbeiten. Wir schauen auf den Druck, der jahrelang auf jedem Essen lag. Auf Muster, die dich seit Jahren begleiten und die du dir selbst nicht erklären kannst. Auf den Umgang mit Stress, der bisher über Essen lief, und darauf, welche anderen Wege es dafür geben könnte. Was dein Körper daraufhin tut, entscheidet er selbst. Ich arbeite nicht mit der Waage als Erfolgsmaß.
Was ist Gewichtspsychologie?
Gewichtspsychologie ist kein geschützter Begriff und keine eigene Schule. Ich habe das Wort gewählt, weil es beschreibt, was ich tue. Ich arbeite mit dem psychischen Anteil an einem Gewicht, das nicht weggeht. Dazu gehören Stressmuster, alte Sätze über den eigenen Körper, Scham, Selbstwert und die Erfahrung, jahrelang bewertet worden zu sein. Ernährungsberatung mache ich nicht und Pläne schreibe ich auch keine.
Was ist der Unterschied zwischen einer Heilpraktikerin für Psychotherapie und einer Psychotherapeutin?
Die Berufsbezeichnung Psychotherapeutin ist gesetzlich geschützt und setzt ein Studium mit anschließender Approbation voraus. Ich trage sie nicht. Ich bin Heilpraktikerin für Psychotherapie, das heißt, ich habe die Überprüfung beim Gesundheitsamt bestanden und die Erlaubnis, Heilkunde auf dem Gebiet der Psychotherapie auszuüben. Ich rechne nicht mit den Krankenkassen ab, es entsteht keine Diagnose in deiner Akte, und du brauchst keine Überweisung. Meine Ausbildung in Integrativer Psychotherapie habe ich bei der Heilpraktiker und Coach Akademie gemacht, dazu studiere ich Psychologie.
Das schenke ich dir
Leg dich hin und nimm dir Zeit für eine lange Reise.
„Entspannung Wald“ ist keine schnelle Fünf-Minuten-Übung. Ich nehme dich mit auf eine Reise, die sich Zeit lässt, weil dein Nervensystem Zeit braucht, bis es merkt, dass gerade keiner etwas von dir will. Was dich unterwegs erwartet, verrate ich dir nicht, das sollst du selbst erleben. Du musst dafür nichts können und nichts vorbereiten. Wenn du dabei einschläfst, ist das gut so, dann hat dein Körper bekommen, was er gebraucht hat. Ich schicke dir die Meditation kostenlos per E-Mail.
