Soforthilfe

 

Akute Nummern & Chats

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Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117 – wenn es dringend ist, aber nicht lebensbedrohlich

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Nummern für andere Themen

Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) -Telefonberatung zu Essstörungen:

0221 892031 – Mo–Do 10–22 Uhr, Fr–So 10–18 Uhr, kostenlos und vertraulich
Beratungsstellen zu Essstörungen in deiner Nähe: https://essstoerungen.bioeg.de/hilfe-finden/

Wenn ein Trauma im Hintergrund steht: Ich arbeite nicht direkt mit Trauma. Wenn das gerade dein Kernthema ist, gehört es in spezialisierte Hände.

Traumakliniken / Kliniken für Traumatherapie

 

Was du jetzt sofort tun kannst

Die verlängerte Ausatmung

Zweimal kurz durch die Nase einatmen, direkt hintereinander, ohne dazwischen auszuatmen. Dann lang und hörbar durch den Mund ausatmen, doppelt so lang wie das Einatmen. Vier bis fünf Runden. Das ist der physiologische Seufzer – er wirkt direkt über den Vagusnerv, nicht nur über den Kopf.

Boden unter den Füßen

Beide Füße fest auf den Boden stellen, Gewicht bewusst nach unten sacken lassen. Zehn Sekunden lang spüren, wo der Körper Kontakt zur Erde hat. Überforderung zieht uns nach oben, in den Kopf. Das hier zieht zurück nach unten.

5-4-3-2-1

Fünf Dinge, die du siehst. Vier, die du hören kannst. Drei, die du berühren kannst. Zwei, die du riechst. Eins, das du schmeckst. Kein Grübeln dabei, nur benennen.

Summen

Ein tiefer, langer Ton, mit geschlossenem Mund, so lange wie ein Atemzug reicht. Die Vibration im Brustkorb und Rachen stimuliert direkt den Vagusnerv.

Selbstumarmung mit Ausstreichen

Rechte Hand unter die linke Achsel, linke Hand auf die rechte Schulter – Arme so vor der Brust gekreuzt. Kurz halten. Dann mit beiden Händen kräftig über die Oberarme streichen, von der Schulter Richtung Hand, mehrmals. Der Druck unter der Achsel und auf der Schulter wirkt wie ein Ersatz für Gehalten-Werden, das Ausstreichen danach signalisiert dem Körper zusätzlich: geschafft, vorbei.